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Das ca. 1722 m² großes Grundstück liegt im Hamburger Stadtteil Volksdorf. Die nähere Umgebung ist grün und locker bebaut mit Einfamilienhäusern, Reihenhäusern und Villen. Das geplante Bauwerk besteht aus einer Gebäudezeilen, mit 8 Wohneinheiten. 

Jeweils zwei Wohneinheiten bilden ein Volumen. Die Eingangsfassaden der vier entstehenden Baukörper sind zur Straße hin um ca. 30° verdreht und parallel zum Straßenverlauf versetzt gestaffelt, der Dachfirst wiederum verläuft diagonal über dem annähernd quadratischen Grundriss. Dadurch entsteht eine ungewöhnliche Gebäudekubatur, die durch eine ähnliche Materialität von Fassade und Dachfläche unterstrichen wird. Die abgerundeten Kanten auf der Straßenseite harmonisieren den Gesamteindruck.   

Jede Wohneinheit hat eine eigene Zuwegung und einen Gartenanteil mit Terrasse. Der diagonale Dachfirst ergibt interessante Räume im Dachgeschoss mit einer Belichtung über große Eckfenster. Die Gebäudezeile ist mit einer gemeinsamen Tiefgarage unterkellert, die für jede Wohneinheit zwei Stellplätze vorsieht. 

Das Gebäude erfüllt die Anforderungen der EnEV 2014 (Stand 2016). Heizungsenergie und Warmwasser werden durch eine Gasbrennwerttherme erzeugt. 

 

 

Das Vorhaben befindet sich Zentral in der Berliner City-Ost – also mittendrin. Die vorhandenen Infrastruktur ist ausgezeichnet. Wo sonst nur verdichtete städtische Bebauung möglich ist, können hier citynah individuell gestaltete Einfamilienhäuser mit Garten geplant werden. Die Nachbarschaft ist bereits geprägt durch über 75 neu entstandene Einfamilien- und Reihenhäuser. Die Grundstücke weisen Größen von ungefähr 350 bis 600 m² auf. Parallel zur Ruschestraße soll eine 15 bis 19 Meter tiefe, private Grünfl äche entstehen. Die Stichstraße zur Erschließung der Reihenhäuser und die Ringstraße zur Erschließung der Einfamilien- und Doppelhäuser mit Anbindung an die Gotlindestraße sind als Privatstraße geplant.

Die Bebauungsstudie für ein Mehrfamilienhaus an der Hermsdorfer Straße in Schildow will spielerisch mit dem Niveauunterschied de Geländes von 4m entlang der Straße umgehen. Durch das untergeschobene Garagengeschoß bekommt das Gebäude eine maritime Leichtigkeit.

Städtebau
Der Hinterhof wird Richtung Nordosten von der hohen Brandwand eines benachbarten Schulgebäudes begrenzt, entlang der gegenüberliegenden Grundstücksgrenze befinden sich die in der Höhe abgestuften Seitenflügel des südlichen Nachbarn. Der Entwurf sieht einen T-förmigen Neubau im Hof vor, der sich in Höhe und Proportion an dem Seitenflügel der Schule orientiert und mit diesem Rücken an Rücken steht. Dadurch findet zum einen keinerlei zusätzliche Verschattung von Nachbargebäuden statt, zum anderen erhält der neue Baukörper Licht von Süd-Osten, da auf dieser Höhe der nachbarliche Seitenflügel im Süden lediglich zwei Geschosse mit Pultdach hat. An der Höhe dieses flacheren Nachbarbaus orientiert sich der mittige drei-geschossige Bauteil des neugeplanten Gebäudes, auf dessen Dach Terrassen für zwei Wohnungen liegen. Das Dach der neu geplanten Tiefgaragenabfahrt wird begrünt und unterteilt den Hof in öffentliche Zuwegung und privaten Garten.

Architektur
Das Gebäude ist als schlichter, weiß geputzter Baukörper geplant mit großen, regelmäßig verteilten Fensterelementen. Die bodentiefen Fenster sind asymmetrisch geteilt in ein feststehendes Glaselement und einen schmaleren öffenbaren Flügel, der in der Farbe des Fensterrahmens gehalten ist. Durch das Spiegeln des Fensterelementes liegt der Öffnungsflügel mal links, mal rechts und es entsteht ein Spiel in der Fassade. Farbige Wandelemente betonen den Eingangsbereich und akzentuieren als Sichtschutz auf den Balkonen die Südfassade. Geplant sind insgesamt 12 Wohnungen, die alle mit dem Aufzug barrierefrei erreichbar sind. Jede der Wohnungen erhält entweder eine Terrasse oder einen großen Balkon.

Städtebau und Freiraumkonzept
Der Entwurf sieht im nördlichen Bereich gereihte Townhouses vor und auf dem südlichen Feld vier Cluster, bei denen sich Geschosswohnungsbauten und Townhouses um einen Gemeinschaftshof mit Bäumen gruppieren. Ausgehend von zwei geschützten Eichen auf dem Areal erhält jede der vier Baugruppen eine Baumart als Erkennungsmerkmal: Eichenhof, Lindenhof, Kastanienhof, Ahornhof. Zahlreiche private, halbprivate und öffentliche Grünflächen durchziehen das gesamte Gebiet: von den Gartenwegen entlang der privaten Gärten bis zur öffentlichen Parkanlage, die in der Aufweitung der Katherina-Boll-Dornberger-Straße entstehen wird. Der ruhende Verkehr wird im Bereich der vier Baugruppen ebenerdig unter den vier gemeinschaftlichen Wohnhöfen angeordnet. In der darüber liegenden aufgeständerten Gemeinschaftsfläche einer jeden Baugruppe gibt es großzügige Öffnungen nach unten. Dadurch wirkt die Stellplatzanlage mit Tageslichteinfall offen und freundlich.

 

Townhouses an der Straße
In den zwei Baufeldern entlang der Katharina-Boll-Dornberger-Straße werden je 20 Townhouses errichtet, die den entstehenden parkartigen Platz einfassen.
Die Erschließung aller Häuser erfolgt von der Straßenseite, die privaten Gärten liegen abgeschirmt nach Süd-Westen. Bepflanzte Vorgartenzonen gliedern die Eingangsbereiche. Man betritt die Gebäude ebenerdig über Hauseingang und Garagenzufahrt. Die flächenbündig eingefügten Garagentore bestehen aus dem Material der Vorhangfassade, so dass sie sich harmonisch in die Fassade einfügen. Durchgesteckt öffnet sich der Wohnbereich des einzelnen Townhouses über zwei Geschosse mit großzügigen Verglasungen zum eigenen Garten. Im 2. OG befinden sich frei wählbar bis zu drei Schlafräume und ein Masterbad. Die Wohntreppe erschließt den geschützten Dachgarten über einen studioartigen Aufbau. Der ebenerdige Garten grenzt an einen gemeinschaftlichen Weg der durch das gesamte Wohngebiet führt.

Wohnhöfe als Baugemeinschaften
In den südlichen Baufeldern sind je zwei Bauabschnitte für gemeinschaftliches Wohnen vorgesehen. Um einen Wohnhof auf zwei Ebenen gruppieren sich Townhouses mit eigenen Gärten, sowie Gebäude, die eine Mischung verschiedener Grundrissgrößen bereitstellen.
Durch die Schottenbauweise werden alle statischen und erschließungstechnischen Belange berücksichtigt, während die innere Raumaufteilung durch die Mitglieder der Baugruppe frei wählbar bleibt. Wohnungsgrößen von 50-200 m² können problemlos in das Gesamtkonzept integriert werden.

 

Der Masterplan beinhaltet verschiedene Wohnbereiche, vom Villenviertel über Geschossbauten bis zu Naherholungsgebieten mit Wochenendhäuschen. Büro13 wurde mit der Entwicklung kleiner , erweiterbarer Wohneinheiten in Geschossbauweise beauftragt. Entstanden ist ein System modularer Wohneinheiten, die zu unterschiedlichen Gebäudeformen kombiniert werden können. Dadurch kann auf verschiedene städtebauliche Situationen eingegangen werden.

Architektur
Auch die Wohnungen selber bauen auf einem modularen System auf. Die kleinste Einheit besteht aus zwei Räumen, die sich um den Kern mit Küche und Bad gruppieren. In der nächstgrößeren Einheit wird ein zusätzliches Zimmer dazugeschaltet. Die größte Einheit besteht dann aus dem Ursprungsmodul und zwei zusätzlichen Zimmern. Als weitere Ausbauvariante ist ein Wintergarten als Erweiterung der Loggia vorgesehen. Angedacht ist, die einzelnen Bauteile wie Wände, Böden und Einbauten von ansässigen Firmen in der Region vorproduzieren zu lassen, um so die Bauzeit zu verkürzen. Durch Weglassen der Türelemente zwischen den Wohnbereichen lässt sich ein offeneres Raumgefüge erzeugen, so können mit geringen Mitteln verschiedene Wohnkonzepte verwirklicht werden.

 

Städtebau
Angrenzend befindet sich eine geschützte Grünanlage, das umliegende Stadtgebiet ist geprägt von alten Villen und Mietshäusern. In unmittelbarer Umgebung liegt das Schloss Schönhausen. Unter Berücksichtigung der vorhandenen Vegetation sieht dieser Entwurf versetzt zueinander angeordnete Gebäude vor. Dadurch entstehen zum Einen geschützte Bereiche für die Bewohner, zum Anderen kann so möglichst viel der vorhandenen Vegetation erhalten bleiben und ideal in die Grundstücksgestaltung eingebunden werden. Die Häuserzeile orientiert sich zu den eigenen Gärten und schirmt diese von der Straße ab.

Entwurf
Eine gemeinsame, unterirdisch liegende Privatstraße erschließt alle Einzelhäuser auch mit dem Auto. In der unter den Gebäuden liegenden Tiefgarage hat jeder Bewohner zwei Stellplätze genau unter seinem Haus und kann von dort aus direkt den Treppenraum seiner Wohneinheit betreten. Dahinter angrenzend befindet sich der Kellerraum. Über die Treppe gelangt man ins Erdgeschoss, das zur Straßenseite über einen zweiten ebenerdigen Zugang verfügt. Der Wohnbereich ist offen und weitläufig gestaltet und gewährt direkten Zugang zum eigenen nach Westen ausgerichteten Garten. Im Obergeschoss befinden sich zwei große Zimmer, sowie zwei Bäder, die durch eingesetzte runde Lichtkuppeln von oben mit Tageslicht versorgt werden. Im Dachgeschoss liegt das Studio, dessen begrüntes Dach eine amorphe Form aufweist. Belüftet und belichtet wird dieser besondere Raum ebenfalls durch runde Lichtkuppeln in der Dachfläche.

Allgemein
Untersucht wurde sowohl der Dachausbau im Zuge der Zusammenlegung der darunterliegenden Wohnung im 4.OG, als auch die Variante einer separaten Dachwohnung zwischen jeweils 2 Treppenaufgängen. Dabei wurde ein praktikabler und wirtschaftlicher Entwurf erstellt, welcher attraktive Wohnungen unter Berücksichtigung des Denkmalwertes und unter Beachtung zur Bauordnung beinhaltet.

Entwurf
Um möglichst sensibel mit der vorhanden Substanz umzugehen und auf die Belange der Denkmalbehörden Rücksicht zu nehmen, sieht der Entwurf vor, die vorhandenen Gesimskanten des Pultdaches zu belassen. Um trotzdem die erforderliche Raumhöhe zu erreichen, wird das neue Dach in der Neigung umgekehrt. Die ehemalige Firstkante wird zur Traufe des neuen Daches. In der gleichen Dachneigung wie zuvor steigt das Dach nun von hier aus an, anstatt abzufallen und endet ca. 2,30 m vor der gegenüberliegenden Außenwand. In dem an dieser Stelle entstehenden Versprung zwischen vorhandener und neuer Dachfläche wird zur besseren Belichtung ein durchlaufendes, senkrecht stehendes Fensterband eingeplant. Zusätzlich werden zwischen dem Versprung der Dachflächen und Außenwand Atrien eingeschnitten, die rundum verglast den Innenraum belichten und intime, nicht einsehbare Terrassen bilden. In die Drempelwände werden keine neuen Öffnungen geschnitten, die Fassade bleibt vom Ausbau unberührt. Die Grundrisse haben durch die fließenden Räume und den großen Wohnbereich Loft-Charakter.

Das städtische Quartier:
Der neue Stadtbau-Körper an der Kreuzung Rathenau/Otto-Nagel-Straße berücksichtigt durch seine zurückhaltende Fassadenstruktur die besondere städtebauliche Umgebung und bietet zugleich moderne Freiraum-Angebote für das Quartier. Der Neubau am repräsentativen Vorplatz dient sowohl als Wohn- und Geschäftshaus und schafft zugleich neue öffentliche Aufenthaltsangebote für Kinder, Erwachsene und Senioren.

Die gute Anbindung an den ÖPNV wird durch die gestalterische Neu-Konzeption der Bushaltestelle unterstrichen. Die vorhandene Freitreppe und der auf dem Nachbargrundstück vorgesehene Wendeplatz für Entsorgungs- und Rettungsfahrzeuge ist als halböffentliche Durchwegung konzipiert – hier bietet der Entwurf Gestaltungsspielraum für die Anwohnerschaft. Kiezfeste, Nachbarschaftsaktionen, öffentliche Zusammenkünfte aller Art sind möglich und erwünscht. 

Das Gebäude:
Das Gebäude ist als Massivbau konzipiert.
Für die erforderlichen PKW-Stellplätze wird die Trafostation zurückgebaut; an dieser Stelle entsteht eine zweigeschossige belüftete Garage.
Sämtliche technischen Anschlüsse befinden sich im Untergeschoss. Wir gehen davon aus, dass ein Energieunternehmen im Contracting-Verfahren einen Wärme-Erzeuger für Heizung und Warmwasser erstellt und betreibt. Der entsprechende Aufstell-Ort befindet sich dann im Untergeschoss.

Die Filiale:
Der Entwurf der Geschäftsstelle der Sparkasse Oder-Spree mit einer Hauptmietfläche von 273 m² erfüllt das geforderte Raumprogramm mit SB-Zone im 24h-Betrieb, vier Beratungsräumen, zwei Kassen- und Serviceplätzen sowie einem Schließfachraum. Alle erforderlichen Neben- und Sozialräume – der IT-Raum und die Abstell- und Putzmittelräume – sind innerhalb der Filiale untergebracht. Im Untergeschoss sind zudem Reserve- und Abstellflächen vorhanden. Direkt vor der Filiale in der Rathenaustraße befindet sich ein der Filiale zugeordneter PKW- Stellplatz für Kurzzeitparker. Alle öffentlich zugänglichen Bereiche sind hell, transparent und modern designt. Die zentralen Wartebereiche sind mit den Stehberater-Plätzen kombiniert und bieten eine angenehme Aufenthaltsqualität.

Die Wohnungen:
Alle Wohnungen orientieren sich zum Sonnenlauf, die Wohnbereiche mit Terrassen und Loggien sind nach Süden, zum neu geschaffenen Stadtteilplatz, ausgerichtet. Der gewünschte Wohnungsschlüssel für die Obergeschosse mit je drei Wohnungen und Wohnflächen zwischen 70 m² und 80 m² ist im Entwurf realisiert.
Im Dachgeschoss sind zwei Loft-Wohnungen mit einer Wohnfläche bis 100 m² zzgl. großzügiger Dachterrassen vorgesehen.
Der Eingangsbereich in die Wohnungen und die Flurgestaltung sind jeweils großzügig ausgelegt; die Grundrisse sind offen, freundlich und hell. Alle Wohnungen können schwellenlos mit Aufzug erreicht werden.  Räume für Waschmaschinen und Trockner sind wunschgemäß im Untergeschoss vorgesehen. In den Abstellräumen der Wohnungen ist ebenfalls ein Waschmaschinen-Anschluss möglich.

Die Ausstattung:
Die Wohnungen sind mit Echtholz-Parkettböden ausgeführt, die Wände sind weiß beschichtet. Die Innentüren sind als Massivholztüren ausgeführt, farblich abgestimmt sind die Eingangsbereiche mit Einbau-Garderoben versehen. Die Bäder sind mit hochwertiger Sanitär-Keramik und exklusiven Designfliesen versehen; die Duschen sind bodengleich ausgeführt. Alle Sanitär-Objekte werden entsprechend aufeinander abgestimmt.