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Das Gebäude ist ein Einzeldenkmal, es wird in der Denkmalliste (Stand 02.09.2020) von Berlin unter der Nr. 09096160 geführt:
Fritschestraße 22/ Zillestraße 105‐105A, Mietshaus, 1906‐07 von Paul Eichner.
Das Objekt ist ein Wohngebäude ‐ Mietshaus, alle Funktionen im Gebäude unterliegen dieser Nutzung. Die obersten Aufenthaltshöhe im Gebäude beträgt ca. 20,11 m über Gelände.
Die Aufgabenstellung an unser Büro – Klärung der Organisation der notwendigen Rettungswege. Der Grund hierfür waren nicht genehmigte Aufteilungen bestehender großer Nutzungseinheiten über den Nutzungsyzyklus. Die zuständige Bauaufsichtsbehörde hat die Herbeiführung einer genehmigungsfähigen Situation unter Fristsetzung eingefordert.
Die zuständige Dienststelle für vorbeugenden Brandschutz der Berliner Feuerwehr hat die Anfrage zum sichergestellten 2. baulich notwendigen Rettungsweg aus allen straßenseitig angelegten Nutzungseinheiten bestätigt. Ab dem 1.Obergeschoss ist die Rettung über Gerät der Feuerwehr sichergestellt. Für die in den Seitenflügeln gelegenen Wohnungen, welche derzeit nur über den denkmalgeschützten Treppenraum Nr. 4 erschlossen sind, wird zusätzlich eine neue Treppe zur Erschließung dieser Nutzungseinheiten in den bestehenden 2. Innenhof eingebaut.
Die selbsttragende Konstruktion der neuen Treppe ist aus Stahlrahmen mit Stahlgitterostauflage für Podest und Stufen geplant (verzinkt). Der Innenhof bleibt offen belüftet, die Treppe ist eine Außentreppe mit der brandschutztechnischen Anforderung nach §34 (4) und §35 (1) 3. BauO Bln nichtbrennbar (nb). Gegen Witterungseinflüsse wird die Konstruktion der Treppenanlage im Bereich des Laufwegs (Podest und Läufe), als oberster Abschluss, mit einer transluzenten Bedachung geschützt.
Die Belichtungsöffnungen der Fenster des denkmalgeschützten Treppenraums Nr. 4 zum Innenhof „2“ erhalten eine von außen vorgesetzte G90 Verglasung und werden rauchdicht geschlossen. In den Bestand wird nicht eingegriffen.
Als Kompensation ist der Einbau einer trockenen Steigleitung im Lichthof vorgesehen. Die Entrauchung des Treppenraums Nr. 4 wird über eine am höchsten Punkt des Treppenraums angeordnete RA realisiert.
Alle Ertüchtigungsmaßnahmen wurden mit den Behörden, der Brandschutzdienststelle und der Berliner Feuerwehr mit der Denkmalbehörde in Einklang gebracht.

In den ‚Steimker Gärten‘ in der Nähe des Wolfsburger Stadtforst entstehen acht neue Townhouses in zwei Gebäudezeilen. Die Baukörper werden in Massivbauweise errichtet und leben vom Materialwechsel aus Klinker und hellen Putzflächen im gedeckten Weißton. Gleichzeitig wird durch eine klare Struktur und wiederkehrende Materialien eine ruhige und homogene Atmosphäre geschaffen. Die Straßenorientierte Fassade wird betont durch den Einschnitt in der Erdgeschossebene in den Mittelhäusern für die teilweise überdachten Autostellplätze.

Wohnungen:
Die familienfreundlichen ca. 200 m²  bis 210 m²  großen Wohnungen erstrecken sich über 4 Ebenen inklusive ausgebautem Dachgeschoss und Dachterrassen. Die Dächer sind durchgehend begrünt und dienen der Rückhaltung von Niederschlagswasser. Damit wird das nahe Wohnmikroklima deutlich verbessert.Die einzelnen Wohneinheiten verfügen über fünf Zimmer mit einer hohen Standardausstattung wie: Fußbodenheizung, ebenflächige Duschen sowie auskragende Erker. Die privaten Gärten und Terrassen sind zu den Grünräumen des Quartiers ausgerichtet und bieten den Bewohnern das Privileg des direkten Landschaftsbezugs.

Konzept:
Zentrales Thema im Quartier ist das energieeffiziente und nachhaltige Bauen. Alle Gebäude werden nach den Vorgaben von Blue Building errichtet. Ziel des Konzeptes sind die flächendeckenden Nachhaltigkeitsaspekte in dem Neubauprojekt. Dazu zählen z.B. die Reduktion von Ressourcenverbrauch (Energie, Wasser, Flächen), sowie weniger Umwelteinwirkungen durch Bau- und Schadstoffe.
Der Mehrwert durch Blue Building ist die Zusammenstellung von Gebäudemerkmalen, welche eine hohe ökologische, ökonomische und soziale Qualität absichert. Die umweltbewusste, wirtschaftliche und nutzerorientierte Bauweise zeichnet das Quartier aus und schafft ein gesundes und behagliches Wohnklima für die Bewohner.

Das Neubaugebiet Fischbeker Heidbrook wurde auf dem Gelände der ehemaligen Röttiger Kaserne erschlossen und grenzt direkt an das Naturschutzgebiet Fischbeker Heide an. Im Quartier entsteht ein Nahversorgungszentrum mit Supermarkt und Drogerie. Für eine gute Anbindung an das ÖPNV-Netz sind vier Bushaltestellen im Fischbeker Heidbrook geplant. Es wurden zwei Reihenhaustypen, Typ R1-F zweigeschossig und Typ R2-F zweigeschossig mit einem zusätzlichen Staffelgeschoss, mit insgesamt 100 Reihenhäusern auf 12 Baufeldern mit kostengünstigen Wohnungen bebaut.

Makrolage: Die zu bebauenden Flächen befinden sich im südwestlichen Teil Hamburgs zwischen Neugraben und Neu Wulmstorf. Die Grundstücke sind nicht zusammenhängend und verteilen sich auf das gesamte Neubaugebiet. Es gibt wenige kulturelle Einrichtungen, dafür aber viele Grünflächen in der naheliegenden Umgebung. In Neugraben sowie in Neu Wulmstorf gibt es alle Einrichtungen für den täglichen Bedarf, sowie Kirchen, Gaststätten, Kreditinstitute und Sportflächen. Die an den Fischbeker Heidbrook angrenzende zweispurige Hauptstraße ist stark befahren. Die Grundstücke befinden sich im innenliegenden ruhigen Bereich des Neubaugebiets.

Mikrolage: Das gesamte Neubaugebiet ist für eine Wohnbebauung geplant, hauptsächlich mit Reihenhäusern. Angrenzend an die Baufelder 11 und 12 sind Mehrfamilienhäuer in der direkten Nachbarschaft geplant. Die Baufelder 1-8 im westlichen Neubaugebiet werden mit dem Reihenhaus Typ 1 mit einer Putzfassade, die Baufelder 9-11 im südlichen Bereich sind mit dem Reihenhaus Typ 2 und einer Klinkerriemchenfassade ausgestattet. Für das Baufeld 12 sind wieder Reihenhäuser vom Typ1 mit Klinkerriemchen ausgeführt worden. Bei allen Häusern handelt es sich um SAGA – Typenhäuser.

Für die Bebauung der Grundstücke sind die Ausweisungen des Bebauungsplans Neugraben Fischbek NF 66 zu Grunde gelegt worden. Die Reihenhäuser entlang der Ringstraße sind mit einer Klinkerfassade mit rot-brauner Farbgebung versehen. Alle Entwürfe und Konzepte der Bebauung und der Außenanlagen wurden im Gestaltungsbeirat Neugraben vorgestellt und abgestimmt. Im südlichen Bereich des Neubaugebiets wurde die Bebauung um sogenannte Wohnhöfe geplant, welche sowohl als Wendehammer, als auch eine gemeinsam mit den Nachbarn nutzbare Grünfläche beinhalten.

Der energetische Standard der Reihenhäuser ist gem. KfW 55-Standard umgesetzt, der Wärmeerzeuger ist durch Anschluss an das Fernwärmenetz (HamburgEnergie) realisiert. Neben einem möglichst hohen Stellplatzschlüssel wird insbesondere Wert auf eine gute Wohn- und Lebensqualität gelegt, die durch ausreichend Garten-, Spiel-, und Freiflächen sichergestellt werden soll. Die Ausstattungsqualität der Wohnungen ist nach den SAGA hausinternen Standards errichtet worden. Die Raumgrößen und Kücheneinrichtungen sind gem. IFB-Förderrichtlinie bemessen.

Lage:
Die Erschließung erfolgt direkt vom öffentlichen Straßenraum, der Lindenallee, über eine auf dem Grundstück gelegenen Zufahrtsstraße. Über die Zufahrtsstraße bekommt man einen direkten Blick auf die Südfassade.
Im Norden grenzt ein Bahngelände an, weshalb die bahnzugewandte Seite zur Erschließung über einen Laubengang genutzt wird. Fahrradstellplätze befinden sich zum einen dezentral in den Außenanlagen mit Überdachung neben beiden Hauseingängen und zum anderen größtenteils in einem Abstellraum der Lindenallee 4b.
Für jede Wohneinheit ist außerdem ein Pkw-Stellplatz vorgesehen. 

Baukörper:
Die Errichtung von 2 Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 37 Wohneinheiten, ist ausschließlich für die Nutzung Wohnen vorgesehen. Der Entwurf orientiert sich in Kubatur und Nutzung an den Vorgaben aus dem festgesetzten Bebauungsplan.
Beide Baukörper leben vom Materialwechsel aus Klinkerriemchen und hellen Putzflächen. Gleichzeitig wird durch eine klare Struktur und wiederkehrende Materialien eine ruhige und homogene Atmosphäre, in Anlehnung zur idyllischen Waldumgebung, geschaffen. Die zurückgesetzten Balkone sind Bestandteil der Fassadenkonzeption und werden in der Südfassade als gestalterisches Mittel genutzt, um das Farbkonzept zu betonen. Die auf den Dächern installierten Photovoltaikanlagen sind durch die Attika und den seitlichen Abstand optisch abgeschirmt.

Wohnkonzept:
Die viergeschossigen Einzelgebäude beinhalten insgesamt 37 Wohnungen unterschiedlicher Größe und Ausstattung, welche gemeinsam über einen Laubengang erschlossen werden. Durch dieses Angebot an Gemeinschaftsfläche, kann eine Kommunikationsinsel für Bewohner entstehen. Die einzelnen Wohneinheiten sind nach Süden zur bahnabgewandten Seite ausgerichtet und verfügen alle über einen Freisitz in Form von einem Balkon oder einer ebenerdigen Terrasse.
Durch Einhaltung des Nullbarrierestandards der Außenanlagen in Verbindung mit den barrierefreien Wohnungen in den Erdgeschossen, wird selbstbestimmtes Wohnen generationsübergreifend ermöglicht.
Wenn die Bewohner dieses Potenzial annehmen, entsteht Nachbarschaft.

Fakten:
37 Wohneinheiten, 2 bis 4 Raum Wohnungen a 50 – 80 m² Wohnfläche, 37 PKW-Stellplätze und 80 Fahrradstellplätze also je WE ca. 2 Stellplätze

Visualisierungen: 3d Konzept Wismar

Quartier: Durch den Umzug der Deutsche Rentenversicherung wurde das Grundstück in der Innenstadt von Laatzen frei. Die nähere Umgebung ist durch eine halboffene Bebauung geprägt. Auf dem ca. 3,73 ha großen Plangebiet entsteht ein neues Wohnquartier mit ca. 200 Wohnungen. Im westlichen Plangebiet entstehen Geschosswohnungsbauten, Reihenhäuser und Einfamilienhäuser, die durch verschiedene Planungsbüros realisiert werden. Im Inneren sind vor allem zweieinhalbgeschossige Reihenhauszeilen geplant.  

Entwurf: Der Entwurf sieht sechs Mehrfamilienhauszeilen vor, die das Gebiet einfassen. Die vier Wohnzeilen des ersten Bauabschnittes liegen im östlichen Teil des Areals. Die Baukörper sind in ihrer Höhe abgestuft. Nach Norden schirmt ein sechsgeschossiges Gebäude das Gebiet von der Straße Lange Weihe ab. Jeweils zwei Zeilen bilden zusammen eine Einheit mit einer gemeinsamen Erschließung. Die südlichen Baukörper jeder Gruppe (Zeile 2 und 4) sind niedriger, um die Besonnung der Balkone der nördlichen Gebäude (Zeile 1 und 3) zu verbessern. Ein Teil der Stellplätze befindet sich unter den Zeilen 1 und 3. Durch diese Flächeneinsparung bekommt die Grünfläche in der Mitte mit Spielplatz und Obsthain eine echte Aufenthaltsqualität. Ein auffälliges Merkmal sind die durchlaufenden nach Süden ausgerichteten Balkone vor den Wohnräumen, die zur Quartiersmitte noch über die Gebäudekante hinausragen. Die Nordseiten mit den Schlafräumen zeigen sich hingegen eher geschlossen und zurückhaltend. 

Zwei weitere Zeilen, die in einem zweiten Bauabschnitt errichtet werden, schirmen das Quartiersinnere nach Norden und Westen von den umgebenden Straßen ab. Um den Lärmschutz für die Wohnungen in diesen Gebäuden zu gewährleisten, gibt es ein Konzept das zum Teil eine Flurerschließung nach Norden vorsieht, Ausrichtung der sensiblen Räume von der Straße abgewandt sowie Lärmschutzfenster. Auch diese Gebäude erhalten durchlaufende Balkone nach Süden bzw. nach Osten auf der jeweils geschützten Gebäudeseite. 

Im hinteren Bereich des Grundstücks werden in nächster Zukunft Reihenhäuser entstehen. Die Wohnungsgrößen liegen im Bereich zwischen 37 m² und 113 m² – so ist für alle Platzansprüche die passende Größe dabei, sei es für Studenten und Singles, Senioren oder kleine Familien. Besonders begehrt: die 1-Zimmer-Wohnung im Dachgeschoss – denn sie ist mit einem Balkon ausgestattet. Die 3- und 4-Zimmer-Wohnungen verfügen alle über einen Balkon bzw. im Erdgeschoss über Terrassen, die durch großzügige Bepflanzung mit Hecken ausreichend Privatsphäre bieten und zum Wohlfühlen einladen. Das absolute Highlight: Im 1. Obergeschoss gibt es eine 42 m² große Terrasse, die zu einer 3- bzw. 4-Zimmer-Wohnung gehört – je nachdem, wie viel Platz Sie brauchen! Ideal für junge Familien: Im ruhigen Bereich des grünen Gartengrundstücks entsteht ein zentraler Spielplatz, der von allen genutzt werden darf. Und auch die Parkplatzsuche ist kein Thema mehr – die Immobilie verfügt über 11 Stellplätze, die separat erworben werden können

Im Gesamtkontext harmonieren alle Floating Modelle miteinander und ergeben optisch ein interessantes Spannungsfeld.  Ein fließender weißer  Mäander als besonderes Merkmal verbindet die verschiedenen Floating Typen. Im urbanen Umfeld können die schwimmenden Häuser eine kleine Wasserstadt bilden. Da in Innerstädtischen Bezirken der Wohnraum immer knapper wird, planen viele  Kommunen inzwischen auch die Wasserflächen als Wohnmöglichkeit zu erschließen. Für die Städte  Mons und Gent in Belgien haben wir  bereits solche zentral gelegene schwimmende Wasserstädte entwickelt. Weitere Projekte sind in der Planung.

Im Floating Home können Sie sich das ganze Jahr über wohlfühlen, auch im Winter verbringen Sie hier eine gemütliche Zeit in wohliger Wärme und genießen die Wasserlandschaft.

Als Ferienwohnungen, beispielsweise an der Ostsee, bereichern schwimmende Häuser das touristische Angebot und ermöglichen den Gästen ein ungewöhnliches, sowie  intensives Naturerlebnis. Wir haben uns bei der Entwicklung bislang hauptsächlich auf schwimmende Ferienhäuser konzentriert. Das Floating 100 eignet sich besonders als Ferienhaus oder Zweitwohnsitz. Dieser Typ schwimmt bereits an mehreren Standorten im Wasser und eignet sich auch zum dauerhaften Wohnen.

Die Floating Modelle gibt es in verschiedenen Größen und Farbvarianten oder aus witterungsbeständigem Lärchenholz.

Die schwimmenden Häuser können zu den gewünschten Wasserstandorten geschleppt bzw. verschifft oder aber auch auf den Landweg transportiert werden. Das Floating House liegt fest angedockt am Steg oder  verankert an der Uferkante.

Das Gebäude wird als Baudenkmal in der Denkmalliste von Berlin unter der Objekt-Nr. 09050094 geführt und als Bestandteil des Denkmalbereiches (Ensemble) Greifswalder Straße 9-23, 25, 216-217, 219. Die Baumaßnahme unterliegt der Zustimmung der zuständigen Unteren Denkmalschutzbehörde Pankow.

Bestandteil des Genehmigungsverfahrens ist der Abstimmungsprozess mit der unteren Denkmalbehörde auf der Grundlage der eingereichten restauratorischen Untersuchungen. Diese haben die Schwerpunkte: Fassaden, Treppenhaus und Durchfahrt sowie Fenster und Türen. Die Straßenfassade wird auf der Grundlage der eingereichten restauratorischen Untersuchungen überarbeitet. Die Fassade wird nach Gerüststellung einer Schadenskartierung unterzogen.  Das Sanierungskonzept ist die Bewahrung des äußeren Erscheinungsbildes, welches beibehalten werden soll. Originalteile werden gereinigt und aufgearbeitet, Fehlstellen werden materialidentisch ergänzt. Anhand der restauratorischen Untersuchungen und Befunde werden Farbempfehlungen durch die Restauratorin erarbeitet und nach Abstimmung mit der unteren Denkmalbehörde umgesetzt. Die Restauratorin ist baubegleitend in den Sanierungsprozess beratend einzubeziehen. Die Hoffassade besteht aus einer geputzten Fassade, welche offensichtlich nicht bauzeitig ist. Die Tragfähigkeit wird nach Gerüststellung überprüft. Die Fassade wird mit entsprechenden ggf. erforderlichen Reparaturen mit einem Egalisationsputz versehen und farblich beschichtet. Die Beschichtung erfolgt der Farbempfehlung aus den restauratorischen Untersuchungen und in Abstimmung mit der unteren Denkmalbehörde.

Der Dachstuhl ist als Holzkonstruktion (Deckenbalken, Binder und Sparren) erstellt. Zusätzliche Verstärkungen aus Holz oder Stahl erfolgen gemäß statischen Vorgaben. Die Ausdämmung des Dachs erfolgt neu, der Aufbau der Wärmedämmung entspricht den Richtlinien der (EnEV 09). Die Steildachflächen erhalten eine neue harte Bedachung aus Naturroten Dachziegeln – Doppelmulden-Falzziegel (nicht engobiert), die Bemusterung erfolgt mit der zuständigen unteren Denkmalbehörde Pankow.

Die Treppenläufe und Podeste bestehen im Bestand aus Kappenmauerwerk mit Holzoberbelag. Die Treppenräume und die Durchfahrt werden nach Vorlage der restauratorischen Untersuchungen nach Abstimmung mit der unteren Dankmalpflege aufgearbeitet. Die restauratorische Untersuchung hat in diesem Bereich keine aussagekräftigen Befunde feststellen können. Der überarbeitete Eingangsbereich soll einen repräsentativen Charakter ausdrücken. Die Gestaltung wird sich im Kanon der Farbklänge aus der restauratorischen Fassungsuntersuchung vom September 2013 als typische Gestaltung aus der Bauzeit orientieren. Ein Farb- und Instandsetzungskonzept wird mit der Restauratorin erarbeitet und der unteren Dankmalpflege vorgelegt und mit dieser abgestimmt.

Städtebau und Architektur
Die Fassade wird durch vorspringende Fenster- und Balkonelemente in leichtendem Gelb aufgelockert. Die herausgedrehten Fenster des einen Bauteiles, die ihren Blick dem grünen Platz zuwenden und die Loggien im Bereich des Grünangers bilden mit ihrer unregelmäßigen Verteilung fröhliche Farbtupfen auf der Fassade. Die grau abgesetzten Eingänge und Treppenhäuser liegen leicht zurückgesetzt und unterteilen so die Länge des Gebäudes optisch in fünf Abschnitte. 

Wohnungen
Entstanden sind insgesamt 67 Wohnungen in einem ausgewogenen Mix, vom Single-Apartment über große Familienwohnungen bis zum luftigen Dachgeschossloft. Die Wohnungen und Terrassen der Erdgeschossebene liegen erhöht auf der Tiefgarage, eine mit Hecken abgeschirmte Vorgartenzone schafft zusätzliche Privatsphäre. Dennoch ist durch die vier ebenerdigen Zugänge mit den Aufzügen ein barrierefreier Zugang zu jeder Wohnung gewährleistet. In den oberen Geschossen sind die Balkone zur Hälfte in der Fassade eingerückt, dadurch entsteht ein vor Einblicken geschützter Bereich. Die Erdgeschosswohnungen haben große Terrassen und Nutzergärten. Durch die günstige Lage des Grundstückes sind die Wohnräume mit ihren vorgelagerten Gärten, Terrassen und Balkonen ideal nach Süd-Westen ausgerichtet. In den Wohnungen, die sich im Bauteil direkt am Grünanger befinden, lassen sich durchgesteckte Wohnräume mit Balkonen in beide Richtungen realisieren: Frühstück auf dem Ost-Balkon und Abendessen mit Sonnenuntergang

 

Die Nachverdichtung innerstädtischer Bereiche verhindert die Ausweisung neuer Baugebiete und damit die Zersiedelung der Landschaft. Das gilt als aktiver Beitrag zum Klimaschutz, Verkehrsverringerung und Belebung von Städten. Zwischen der vorhandenen Bebauung, altem Baumbestand und der Grundstücksgrenze bleibt oft nicht viel Platz. Die Planung erfordert daher viel Kreativität vom Architekten und den beteiligten Planern- aber auch von der Genehmigungsbehörde. Die Vorteile der Nachverdichtung liegen auf der Hand: Die komplette Infrastruktur ist bereits vorhanden. Es handelt sich meist um gewachsene Quartiere, keine typischen Neubaugebiete. Wer innerstädtische Grundstücke wegen ihrer sozialen und kulturellen Angebote sowie der kurzen Wege bevorzugt, muss auf Nachverdichtung setzen. Von baupolitischer Seite wird das Thema Nachverdichtung oft mit ökologischen Gründen verbunden. Die Nachverdichtung innerstädtischer Bereiche verhindert die Ausweisung neuer Baugebiete und damit die Zersiedelung der Landschaft. Das gilt als aktiver Beitrag zum Klimaschutz, Verkehrsverringerung und Belebung von Städten. In unserem Falle gab der große Hofgarten im beliebten Berliner Bötzowkiez 13 Familien ein neues Zuhause. Der überwiegende Teil der Wohnung als Familienwohnungen geplant und umgesetzt. Die Heizung ist als Nahwärme durch das vorhandene Vorderhaus realisiert worden, was der Bauherrengemeinschaft zusätzlich Baukosten eingespart hat.

Die Umgebung besteht aus Geschosswohnungsbauten in geschlossener und Zeilenbauweise, im Norden schließt eine Kleingartenanlage an. Die neuen Bauten passen sich mit ihrer geschlossenen Bauweise und ihrer Geschossigkeit an die umliegende Bebauung an, betonen aber durch die abwechselnde Fassadenaufteilung die Individualität der Einzelhäuser. Eine verspringende, farbig gestaltete Sockelzone und zusammengefasste Fenster lockern die Reihe optisch auf. Die Vorgartenzone wird durch eingefasste Pflanzbeete und die Zugänge zu den einzelnen Häusern gegliedert. 

Die Stadthäuser besitzen jeweils ein Kellergeschoss und vier Obergeschosse. Hinter dem Eingangsbereich im Erdgeschoss liegt das Gartenzimmer, das durch einen Luftraum mit dem Wohnraum im ersten Stock verbunden ist. Eine große zweigeschossige Verglasung belichtet die beiden Wohnetagen. Schlafräume und Badezimmer befinden sich im zweiten Obergeschoss. Ein Studio im Dachgeschoss mit Terrassen zu beiden Seiten vervollständigt das Raumprogramm. Durch das Angebot von mehreren großen Räumen lassen sich unterschiedlichste Aufteilungen und individuelle Wohnkonzepte in den Stadthäusern verwirklichen. Zu jedem Stadthaus gehört außer den beiden Dachterrassen auch ein eigener Garten. 

In den Kopfbauten befinden sich jeweils fünf Wohneinheiten. Die obersten Geschosse springen als Staffelgeschosse zurück und erhalten große Dachterrassen. Den Erdgeschosswohnungen wird jeweils ein Garten zugeordnet. Mit Geschosswohnungen, Maisonetten, Penthouse-Wohnungen und Stadthäusern ist hier auf kleinem Raum ein vielfältiges Wohnungsangebot entstanden. 

In dem ausgebauten Dachgeschoss finden 3 Wohnungen Platz. Durch die günstige Ausrichtung des Eckgebäudes erhält jede Wohnung einen nach Süden oder Westen ausgerichteten Wohnbereich mit vorgelagerter Terrasse. Die Altbaufassade wurde saniert, die geschlossenen Brüstungen der Balkone und Loggien durch offene Geländer ersetzt und die vorspringenden Erker durch einen helleren Anstrich hervorgehoben. Das bestehende Attikagesims bildet den oberen Abschluss der Altbaufassade, darüber nimmt sich der neue Dachaufbau durch seine Geradlinigkeit und dezente Farbgebung gestalterisch deutlich zurück. Die Wohnungen wirken durch ihre großzügigen offenen Wohnbereiche hell und luftig. Eine Gestaltung mit hellen Materialien und große Verglasungen betonen den Loftcharakter zusätzlich.

Das Grundstück „Am Studio 5“ lag zu Ostberliner Zeiten direkt gegenüber der Sendezentrale des Deutschen Fernsehfunks/Fernsehen der DDR. In den 1970er Jahren entstand hier ein Kindergarten für die Kinder der Betriebsmitarbeiter/innen; ein Holzbaracken-Bau, der 1996 durch einen Brandschaden erheblich zerstört wurde. 1997 die „Kindertagesstätten SüdOst“ (Eigenbetrieb von Berlin) einen Neubau in Auftrag gegeben, in dem Platz für zwei Kinder-Wohngruppen mit jeweils 50 Kindern im Alter von acht Monaten bis sechs Jahren geschaffen werden sollte.

Auf den ersten Blick präsentiert sich die Kita mit einer zur Straße hin geschlossenen Fassade; vereinzelte Farb-Mosaike vermitteln spielerische Leichtigkeit. Was nach außen hin abweisend wirken kann, dient den Kinder als Geborgenheit stiftende Grenze zur Welt der Erwachsenen. Ihre Kita weitet sich rückseitig großzügig in den anliegenden Garten aus, das Kitadach wird zur grünen Wiese.

Das Gebäude erstreckt sich ca. 68 Meter entlang der Straße „Am Studio 5“ in eingeschossiger Bauweise. Das Gebäude ist nach Süden orientiert, dadurch öffnen sich die Gruppenräume auf der gesamten Breite Richtung Sonne und Garten. Jedem Gruppenraum sind großzügig überdachte Terrassenbereiche zugeordnet, die sommers wie winters Schutz bieten.

Der Grundriss des Gebäudes ist L-förmig angelegt und gliedert sich funktionell in zwei Nutzungsbereiche, die durch ein Foyer verbunden sind: Die lange Seite des „L“ beherbergt parallel zur Straße „Am Studio“ Nebenräume wie Sanitär, Material- und Abstellräume. Diese bilden eine Pufferzone zu den Kita-Räumlichkeiten, die sich ebenfalls auf der langen Seite des „L“ ausschließlich Richtung Garten öffnen. In der kurzen Seite des „L“ sind ein Multifunktionsraum mit zugehörigen Abstellräumen, eine Verteilerküche sowie die Büros und Sozialräume für das Betreuungspersonal untergebracht. Der Zugang zum Garten ist über das Foyer wie über die Kita-Räume möglich.

Das extensiv begrünte Dach ist als Pultdach mit einer Dachneigung von 10° in südlicher und westlicher Ausrichtung geneigt und für die Aufnahme von Photovoltaikanlagen geeignet. Eine Bestückung der Dachflächen mit diesen technischen Anlagen ist in einem angemessenen Umfang vorgesehen.

Die Kita „Am Studio 5“ ist von einem parkähnlichen Garten umgeben, in dem ein reichhaltiger Baumbestand eine naturnahe Atmosphäre schafft. Rechterhand vom Haupteingang erschließt eine Zufahrt den rückwärtigen Geländeteil. Hier befinden sich Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, die Küchenanlieferung wird ebenfalls über diese Zufahrt zum Gebäude ermöglicht.

Städtebau
Das Bestandsgebäude liegt an der Ecke Revaler Straße/Marchlewskistraße im Bezirk Friedrichshain. Vom Dach des Eckgebäudes eröffnet sich ein Panoramablick über die ganze Stadt, mit direktem Blick auf die Oberbaumbrücke, den Fernsehturm, die Spree und die O2-World.

Entwurf
Das Dachgeschoss mit seinem U-förmigen Grundriss bietet Platz für insgesamt vier Wohneinheiten von 112-128 m². Jede Wohnung hat eine oder mehrere Loggien, die als gerahmte Kuben die Dachhaut durchstoßen. Die offenen Wohnbereiche sind alle nach Süden bzw. Süd-Osten ausgerichtet, in den vorgegebenen Umrissen des alten Daches sind moderne, funktionale Grundrisse entstanden.
Die Erschließung erfolgt über einen eingeschnittenen Laubengang, dadurch wird eine Querlüftung aller Wohneinheiten gewährleistet.

Das Projekt

Bauherren dieses Projektes sind die Salesianer Don Boscos und die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel – beides Orden, die sich der Jugendarbeit verschrieben haben.
Ursprünglich lag das Don Bosco Zentrum Berlin im Stadtteil Wannsee, bis beschlossen wurde, den Sitz in einen Stadtteil zu verlegen, in dem man näher an den Jugendlichen wäre, die man mit der Jugendarbeit erreichen möchte.
In Berlin-Marzahn bot sich ein leerstehendes Verwaltungsgebäude an, in dem es ausreichend Platz für die zahlreichen Angebote des neuen Don Bosco Zentrums gibt. Das dreigeschossige, dreiflügelige Gebäude wurde 1992 als Aussiedlerheim gebaut und später als Verwaltungsbau genutzt.
Gemeinsam mit den Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel und der Manege gGmbH sollte das alte Gebäude mit neuem Leben erfüllt werden.
In einem Flügel des Gebäudes wurde zudem ein Jugendgästehaus eingerichtet. Für diese Anforderungen mussten zahlreiche Umbauten vorgenommen werden. Zusätzlich wurden in zwei Bereichen moderne, verglaste Anbauten geplant. Der neue Haupteingang mit Café befindet sich nach den Umbaumaßnahmen in dem nach Osten vorgelagerten Rundbau, der um ein vollständig verglastes Geschoss mit einem Multifunktionssaal aufgestockt wurde. Der andere Anbau ist ein Wintergarten, der auf dem Westflügel den Wohnbereich der Brüder und Schwestern um einen großzügigen Aufenthalts- und Kongressbereich ergänzt.

Foyer und Empfangsbereich
Im Ostflügel und im später hinzugefügten Rundbau befindet sich der sogenannte “offene Bereich” der Jugendeinrichtung, eine 24 Stunden besetzte Begegnungs- und Beratungsstätte mit Empfang und Aufenthaltsräumen.
Der Rundbau wurde zum neuen Foyer mit geschwungenem Empfangstresen umgebaut. Die vergrößerten Fensterflächen und mehrere Durchbrüche haben großzügige, helle Räume geschaffen.
Durch den rot akzentuierten Windfang gelangt der Besucher in das Foyer, das durch seine offene Zweigeschossigkeit eine übersichtliche Empfangs- und Verteilerfunktion übernimmt.
Die große eingestellte Treppe führt ins neu hinzugefügte Obergeschoss mit dem Café. Das Café kann mit anderer Bestuhlung auch als Vortragsraum genutzt werden.

Ausbildungsstätten und Büros
Im mittleren Gebäudeteil und im Nordflügel sind die Ausbildungsbereiche untergebracht.
Diese beinhalten eine Lehrküche, die auch Café und Kantine versorgen soll, eine Malerwerkstatt, ein Vervielfältigungsraum, einen Medienraum, Umkleiden, Sanitärbereiche, Büros sowie Lehr- und Versammlungsräume. Im 1.Obergeschoss des Ostflügels sind die Büros der Einrichtungsbetreiber untergebracht: DON BOSCO – Büro Berlin, Büro Manege – hierfür waren kaum Umbauten notwendig, da das Gebäude bereits zuvor eine Büronutzung beherbergte.

Jugendgästehaus
Im Nord- und Ostflügel des 2.Obergeschosses ist ein Jugendgästehaus mit insgesamt 59 Betten untergebracht worden. Die 5 Betreuerzimmer haben eigene Bäder, für den Rest der Nutzer gibt es zentrale Dusch- und Sanitäranlagen. Zusätzlich wurden ein Gemeinschaftsraum und eine Teeküche für das Gästehaus ausgebaut. Das Jugendgästehaus steht für Reisegruppen und Schulklassen zur Verfügung.

Wohnbereiche
Der Westflügel dient als dauerhafter Wohnbereich:
Im Erdgeschoss wurden 14 voll ausgestattete Volontariatswohnungen eingerichtet. Darüber befinden sich die Wohnungen der Einrichtungsbetreiber: Im 1. Obergeschoss liegt die Wohnung für die Salesianer DON BOSCOS, fünf Zimmer mit eigenem Bad, sowie ein behindertenfreundliches Wannenbad und eine großzügige Wohnküche, die gemeinschaftlich genutzt werden.
Im 2. Obergeschoss wurde für die Heiligenstädter Schulschwestern eine Wohnung mit vier Zimmern, Gemeinschaftsbad und gemeinschaftlicher Wohnküche ausgebaut.
Im Bereich der ehemaligen Dachterrasse ist ein Wintergarten mit vorgelagerter Terrasse entstanden, welcher für Kongresse, Seminare, sowie größere Essen von Brüdern und Schwestern gemeinsam genutzt werden kann.

Kapelle
in künstlerischer Zusammenarbeit mit Franka Silberstein. Den Wohnbereichen der Brüder und Schwestern ist ein gemeinsamer Gottesdienst- und Andachtsraum mit Sakristei im 1.OG zugeordnet. Die Kapelle dient als Raum der geistigen Konzentration, Meditation und Stille und bietet Platz für 40 Leute. Sie ist in drei Bereiche geteilt: Eingangsbereich, gemeinsamer Andachtsraum mit Altar und stiller Andachtsraum.
Die reduzierte Einrichtung besteht aus flexiblem Altar, Stühlen, Hocker und Lesepult sowie festem Tabernakel und Seitenbänken. Die Bänke wurden aus eingefärbtem und beheiztem Kunststein ausgeführt. Die weißen Lehmwände fördern ein angenehmes Raumklima und stehen in einem farblich zurückhaltenden Kontrast zu dem akaziengrünen Fußboden und den Seitenbänken.
Die Belichtung erfolgt über Sonnenlicht durch blau-grüne Betonverglasung und schmiedeeiserne Kerzenleuchtern sowie indirekt über Lichtvouten.

 

Städtebau
Das Grundstück liegt sehr zentral in unmittelbarer Nähe des neuen Berliner Hauptbahnhofs in einer ruhigen, grünen Seitenstraße. Die direkt angrenzende Bebauung besteht in erster Linie aus Zeilenbauten der Nachkriegszeit. Der Entwurf nimmt diese Struktur auf, indem jeweils fünf Stadthäuser zu einem Baukörper zusammengefasst werden. Unterstützt wird dieses Erscheinungsbild dadurch, dass die Bauten mit ihren Rücksprüngen und den zwei unterschiedlichen durchlaufenden Fassadenmaterialien wie zwei längliche ineinandergesteckte Quader wirken.
Der alte Baumbestand zur Seydlitzstraße hin soll erhalten bleiben, daher liegen die Gebäude hier zurückgesetzt und die Bäume schützen die Privatsphäre der Gärten. Die Erschließung erfolgt durch kleine Privatstraßen, die quer von der Seydlitzstraße abzweigen.

Entwurf
Die Wohnebene hat eine größere Raumhöhe und wird durch die querliegende Treppe in Wohn- und Essbereich zoniert. Durch die erhöhte Lage im 1. OG bietet sie den Bewohnern eine geschützte Privatsphäre. In der Ebene darüber befinden sich die Schlafräume und ganz oben liegt das Studio. Die unterste Ebene, die bewusst eine geringere Raumhöhe hat, ist der Erschließung und Nebenräumen vorbehalten. Vor dem zurückspringenden Eingangsgeschoss entstehen überdachte Stellplätze für jeweils zwei Autos. Die Hausgärten auf der Rückseite sollen um einen Meter angehoben werden und so den Übergang von der Terrasse in den Garten verringern.

Standort
Im Vorfeld wurden durch Büro13 unter Hinzuziehung kompetenter Fachleute eingehende Untersuchungen zur Ausbaufähigkeit und zum Zustand des Eckgebäudes und Seitenflügels durchgeführt. Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse und nach Erarbeitung mehrerer Entwurfsvarianten wurde mit dem Auftraggeber ein Konzept zur Ausführung gebracht.

Entwurf
Um die Fassade des Bestandsgebäudes nicht zu stark zu verändern springt das aufgestockte Dachgeschoss auf der Straßenseite fast komplett zurück und bildet umlaufend Dachterrassen für die dahinterliegenden Wohnungen aus. Das Profil des historischen Attikagesimses wurde nach der Aufstockung auf Höhe der alten Traufkante wieder hergestellt.
Der Blickfang des Ausbaus ist das neu entstandene Turmzimmer, das als einziger Bauteil bis an die Fassade des Altbaus heranreicht und die prominente Ecke des Gebäudes betont.
Von den Dachterrassen und den Atelierfenstern des Eckturmes bietet sich den Bewohnern ein privilegierter Blick über das üppige Grün des gegenüberliegenden Parks und die Stadtsilhouette bis hin zum Fernsehturm.

Ausführung
Durch den Einsatz zeitgemäßer Materialien, wie die Verwendung von vorgefertigten Großtafelelementen für den Neubau des Dachgeschosses wurden die Montagezeiträume optimiert, so dass die Bauzeit über den bewohnten Einheiten in den Geschossen entsprechend reduziert wurde.
Entstanden sind insgesamt drei geräumige Dachgeschosswohnungen, welche durch ihre offene Gestaltung der Koch-, Ess- und Wohnbereiche einen Loftcharakter haben. Auch die übrigen Wohn- und Schlafräume wirken durch großflächige Verglasungen zu den vorgelagerten Dachterrassen offen und hell.
Die Erschließung erfolgt von der Hofseite über einen Laubengang. Durch einen im Zuge der Sanierung neu angebauten Aufzug sind alle Wohnungen schwellenlos erreichbar.