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Mit dem Neubau in der Rödernstraße entsteht im ruhigen Blockinnenbereich ein viergeschossiges Wohnhaus mit ausgebautem Dachgeschoss und insgesamt neun Wohnungen. Der Baukörper ergänzt die bestehende Blockrandstruktur als Hofbebauung und schafft zusätzlichen Wohnraum, ohne neue Flächen am Stadtrand zu verbrauchen. Die Erschließung erfolgt über ein zentrales Sicherheitstreppenhaus mit Aufzug; alle Wohnungen sind barrierefrei erreichbar. Jede Einheit erhält einen privaten Außenraum in Form von Balkon oder Terrasse; im Erdgeschoss ist eine rollstuhlgerechte Wohnung vorgesehen. Abstell-, Technik- und Kinderwagenflächen sowie großzügige Fahrradstellplätze unterstützen den alltagstauglichen, urbanen Wohnkomfort.

Architektonisch knüpft der Neubau an die Maßstäblichkeit und Typologie der Umgebung an: hochformatige Öffnungen und eine klar gegliederte Lochfassade werden zeitgemäß interpretiert. Das Dachgeschoss ist als Berliner Dach ausgebildet und integriert sich so selbstverständlich in das Quartierbild. Durch bodentiefe Fenster und eine angenehme Materialpalette entsteht ein helles, behagliches Wohngefühl – ergänzt durch die geschützte Hoflage ohne direkten Straßenverkehr.

Nachhaltigkeit, robuste Bauweise und Holzhybrid

Der Neubau ist als Holz-Beton-Hybrid konzipiert: Der hohe Holzanteil reduziert den gebundenen CO₂-Fußabdruck und unterstützt eine zirkuläre Materialstrategie. Konstruktion und Ausbau sind so geplant, dass Anpassungen mit überschaubaren Eingriffen möglich bleiben – ein Kerngedanke robusten Bauens. Flexible Grundrissstrukturen, leicht veränderbare Innenwände sowie nachrüstbare Details (z. B. im Bereich barrierefreier Bäder) erhöhen die Nutzungsdauer und senken Umbaukosten über den Lebenszyklus. Gleichzeitig stärkt die Hybridbauweise Qualität und Dauerhaftigkeit – insbesondere dort, wo hohe Anforderungen an Tragfähigkeit, Schall- und Brandschutz bestehen. Beim Regenwassermanagement setzt das Projekt auf ein Retentionsdach-System als Kombination aus Dachbegrünung und lokaler Rückhaltefläche. So wird Niederschlag zwischengespeichert und über Verdunstung wieder an die Umgebung abgegeben – ein wirksamer Beitrag zur Klimaanpassung im dichten Stadtraum.

 

   

Energieeffizienz, QNG und DGNB-Qualitätsniveau

Energetisch ist das Gebäude auf Effizienzhaus-40-Niveau ausgelegt und übererfüllt damit die gesetzlichen Anforderungen. Die Wärmeversorgung erfolgt über das vor Ort verfügbare Fernwärmenetz, ergänzt durch eine Photovoltaik-Dachanlage mit Batteriespeicher. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung unterstützt niedrige Heizenergiebedarfe und erhöht den Komfort. Die technische Planung berücksichtigt zudem die Anforderungen aus der Ökobilanzierung (LCA) – als Grundlage für QNG und die angestrebte DGNB-Zertifizierung.Für die Nachhaltigkeitsbewertung ist das Projekt im DGNB-System (Profil Neubau Wohngebäude) dokumentiert; das Qualitätsziel ist DGNB-Silber in Verbindung mit QNG-Anforderungen (u. a. über Effizienzhaus-40-Nachweis, LCA-Bezug und klare Qualitätskriterien in Planung/Ausschreibung). Damit verbindet das Vorhaben urbane Nachverdichtung, robuste und flexible Bauweise sowie hohe Energie- und Nachhaltigkeitsstandards zu einem zukunftsfähigen Wohnbaustein in Oberschöneweide.

Die umgebende Bebauung ist geprägt von zeilenartiger 3-geschossiger Bebauung entlang des Lindenberger Wegs. Durch die angrenzende vier- bis fünfgeschossige Wohnbebauung des Eichenrings mit 221 Wohnungen und Tiefgarage hat sich der Gebietscharakter entsprechend verändert, es entstehen in 3 oberirdischen Häusern insgesamt 57 Wohneinheiten. Nach Rückfrage bei der Gemeinde werden derzeit vor allem Familienwohnungen nachgefragt und gewünscht. Es wird auf dem Flurstück 874 ein generationsübergreifender Spielplatz errichtet.
Die Retensionsdächer auf den Häusern 1 und 2 können durch die Nutzer in Teilen auch als Urban Garden genutzt werden. Das Grundstück ist durch öffentliche Leitungssysteme sowohl mit Trinkwasser als auch mit Schmutzwasserkanälen erschlossen. Alle 3 Gebäude und das Dach der Tiefgarage werden mit extensiven Gründächern mit Retentionsdächern mit Regenwasserrückhalteeinrichtungen geplant. Normale Regenereignisse werden somit auf den Dächern gehalten und zur Verdunstung gebracht. Damit werden die Niederschläge dem natürlichen Wasserkreislauf wieder zugeführt und das Mikroklima in unmittelbarer Umgebung wesentlich verbessert. Für Starkregenereignisse werden auf dem Grundstück entsprechende Spei-chermedien (Zisternen) geplant, die das Regenwasser für einen 2. Wasserkreislauf (Grauwassernutzung) auf dem Grundstück speichern. Alle Wohneinheiten in den Gebäuden 1 und 2 sind barrierefrei erreichbar. Im Gebäude 1 entstehen 12 von 21 Wohneinheiten mit dem Wohnstandard „B“ für barrierefreies Bauen. Im Gebäude 2 entstehen 4 und im Gebäude 3 weiter 3 Wohneinheiten jeweils in den Erdgeschossen der Gebäude mit dem Wohnstandard „B“ für barrierefreies Bauen. Ein Personenaufzug erschließt alle vertikalen Ebenen schwellenlos. Die Aussenanlagen und die Hauseingänge sind barrierefrei begehbar und erreichbar. Alle Gebäude erfüllen die Anforderungen des Effizienzhaus 55 nach dem KfW-Standard und übererfüllen somit die gesetzlichen Anforderungen. Heizungsenergie wird durch eine Luftwasserwärmepumpen mit Unterstützung durch Photovolataikanlagen erzeugt. Das Warmwasser wird dezentral durch Wohnungsstationen bereitgestellt.

Am Kreisverkehr Hauptstraße / Zum Olympischen Dorf / Heidelerchenallee markiert ein Ensemble aus drei Wohn- und Geschäftshäusern den Auftakt der neuen Heidesiedlung. Ziel des Auftraggebers ist ein Quartiersbaustein, der selbstbestimmtes, barrierefreies Wohnen im gewachsenen Umfeld ermöglicht – und bei sich ändernden Lebensumständen passende Angebote im direkten Wohnumfeld bereithält.

Das Projekt umfasst 51 Wohneinheiten und drei Gewerbeflächen. Haus 1 ist konsequent auf Gemeinschaft und Teilhabe ausgerichtet: Zwei Wohngruppen als Inklusionswohnen bilden ein Zuhause für selbstbestimmtes Leben in überschaubaren Strukturen – mit privaten Rückzugsbereichen und gemeinschaftlichen Alltagsflächen. Ergänzend sind hier weitere Wohnungen angeordnet, die barrierefrei geplant und langfristig nutzbar sind.

Haus 2 liegt im Mischgebiet und übernimmt die Rolle des „öffentlichen Erdgeschosses“: Serviceeinrichtungen und Gewerbe schaffen Zentrumsfunktionen für das neue Wohngebiet – denkbar sind Café, Bäcker oder Apotheke und Arztpraxen. Darüber liegen Wohnungen, die von der Adresse und der guten Erreichbarkeit profitieren. Haus 3 ergänzt das Ensemble als reines Wohngebäude und stärkt das Angebot an barrierefreien, alltagstauglichen Grundrissen.

Der Entwurfs überzeugt durch die klare, robuste Gebäudelogik: Jedes Haus erhält nur einen vertikalen Erschließungskern mit Aufzug und Treppe, wodurch die Erschließungsflächen reduziert, die Orientierung vereinfacht und die barrierefreie Nutzung im Alltag spürbar verbessert wird. Die bewusst gewählte massive Bauweise bildet ein langlebiges, schallsicheres und gleichzeitig anpassungsfähiges Grundgerüst – robust in der Nutzung und flexibel für spätere Grundriss- und Nutzungsanpassungen, etwa wenn sich Anforderungen an Wohnen, Inklusionswohnen oder Serviceangebote verändern. Ergänzt wird diese bauliche Robustheit durch ein technisch effizientes Versorgungskonzept und einem Energie- und Haustechnikkonzept mit niedriger Komplexität. Die Beheizung erfolgt über kaskadierende Luft-Wasser-Wärmepumpen mit modularer Auslegung und hoher Betriebssicherheit, während die Warmwasserbereitung über dezentrale Hausstationen organisiert ist, die leitungs- und speicherseitige Verluste reduzieren und hygienisch vorteilhaft sind; der dafür benötigte Strom wird durch PV-Anlagen auf den Dächern unterstützt und stärkt die Eigenstromnutzung im Quartier.

Ein wesentliches Qualitätsmerkmal sind die Außenräume: nutzbare Dachgärten erweitern die Wohnflächen ins Freie, fördern Begegnung und lassen gemeinschaftliche Aktivitäten zu – bis hin zu Urban Gardening als niedrigschwelligem Angebot für alle Bewohnerinnen und Bewohner. Damit wird kompensiert, dass in den ebenerdigen Aussenanlagen durch die effziente Überplanung des Grundstücks wenig gestalteter Aussenraum für die gemeinschaftliche Nutzung angeboten werden kann.
So entsteht ein bauliches „Tor“ zur Heidesiedlung, das Wohnen, Versorgung und Inklusion in einem robusten Quartiersbaustein zusammenführt.

Im Auftrag der EVM Berlin eG realisierte Büro13 Architekten ein Leuchtturmprojekt für die nachhaltige Innenentwicklung in Berlin-Mariendorf. Durch die viergeschossige Aufstockung plus Staffelgeschoss eines Bestandsriegels aus den 1970er Jahren schaffen wir hochverdichteten Wohn- und Sozialraum, ohne zusätzliche Bodenversiegelung. In enger Kooperation mit dem Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) schaffen wir einen Raum, der den demografischen Wandel im Quartier aktiv gestaltet.

Ganzheitliche Quartiersentwicklung:

Parallel zur Nachverdichtung wurden die vorhandenen 49 Wohneinheiten energetisch ertüchtigt und umfassend saniert. Damit überführen wir den gesamten Gebäudekomplex in einen zeitgemäßen Effizienzstandard. In enger Kooperation mit dem EJF entsteht so ein hybrider Ort, der medizinische Fachpraxen, Tagespflege und inklusives Genossenschaftswohnen synergetisch vereint.

Programmatik & Nutzungsmix

Das Raumprogramm ist präzise auf die Bedürfnisse der Genossenschaftsmitglieder und des Trägers zugeschnitten:

  • Gesundheit & Nahversorgung (EG/1. OG): Erweiterung der ansässigen Apotheke und Zahnarztpraxis sowie Ansiedlung neuer Facharztpraxen zur Sicherung kurzer Wege für Senioren. Ergänzt wird dies durch ein EVM-Servicebüro, Kiosk und eine öffentliche Kiezküche mit Cafeteria als sozialer Ankerpunkt zum Hof.

  • Betreutes Wohnen & Inklusion (2./3. OG): Realisierung von barrierefreien Service-Apartments für Senioren sowie einer spezialisierten Wohngemeinschaft des EJF für die befristete Angehörigenbetreuung.

  • Pflege-Infrastruktur (Staffelgeschoss): Integration einer modernen Tagespflegeeinrichtung des EJF mit hoher Aufenthaltsqualität.

Architektonische & Technische Lösungskompetenz

Büro13 löste die spezifischen Herausforderungen des Standorts durch innovative Planungsansätze:

  • Konstruktive Herausforderung Statik: Umbau des Erdgeschosses unter vollständiger Erhaltung der vorhandenen Tiefgarage bei gleichzeitiger Lastaufnahme von drei neuen Obergeschossen plus Staffelgeschoss.

  • Aktiver Schallschutz: Die Gliederung der Straßenfassade durch charakteristische Dreieckserker ermöglicht weite Sichtbezüge bei maximalem Lärmschutz durch spezialisierte Schallschutzverglasung. Der Baukörper fungiert als wirksamer Lärmriegel für die dahinterliegende Hofbebauung.

Nachhaltigkeit durch Ressourcenschonung:

Ein zentraler Aspekt der Planung ist der Erhalt der vorhandenen Tiefgaragenstruktur.

  • Durch die Weiternutzung des massiven Untergeschosses sichern wir die darin gebundene graue Energie und minimieren den CO2-Fußabdruck des Gesamtvorhabens massiv.
  • Dieser ressourceneffiziente Ansatz wird durch eine Dachaufstockung in serieller Holzbauweise konsequent fortgeführt.
  • Die Vorfertigung der Holzbauelemente garantiert nicht nur eine CO2-neutrale Konstruktion, sondern auch eine signifikante Verkürzung der Bauzeit und Emissionsminderung vor Ort.

Das Planungsgrundstück liegt mitten in Wildau, direkt nördlich des Wissenschaftscampus mit der Technischen Hochschule und zahlreichen wissenschaftlichen Instituten. Die nach Norden schmal zusammenlaufende Grundstücksfläche weist einige herausfordernde Bedingungen auf. So verlaufen auf der Ostseite die Bahngleise Richtung Berlin, von denen aus Lärmschutzgründen ein Abstand von 20 m eingehalten werden muss. An der südwestlichen Ecke des Grundstücks befindet sich ein Strommast, von dessen Leitungen ein Mindestabstand von 5 m eingehalten werden muss. Im Norden schließt sich ein Wohnviertel mit Einfamilienhäusern an, das Grundstück selbst ist allerdings als Gewerbegebiet definiert. Diese Festlegung schließt eine dauerhafte Wohnnutzung aus. Mit der Idee eines Boardinghauses soll diese Anforderung umgesetzt werden.
Das gesamte Gebäude wirkt zur Straßenseite eher geschlossen und öffnet sich mit Terrassierungen auf der Hofseite. Das Sockelgeschoss und das zurückspringende Dachgeschoss aus Backstein nehmen die Materialsprache der umgebenden Bebauung der Schwartzkopff-Siedlung auf. Die Form des Gebäudes ergibt sich zum einen aus den geometrischen Anforderungen durch die Abstände zu Bahngleisen und Stromleitung, zum anderen aus der Himmelsausrichtung und der Nutzung.

Die Fassade zur Freiheitstraße ist leicht geknickt, wodurch ihr die Länge und Massivität genommen werden. Die beiden Gebäudeflügel, die sich an der West- und der Ostseite anschließen, öffnen sich nach Norden zu einem großzügigen Innenhof.

Im Erdgeschoss befinden sich, neben Boardingzimmern und Funktionsbereichen wie Küche und Lagerräumen, ein großzügiges Foyer mit Empfang und ein gemeinsamer Frühstücksraum. Im Ostflügel, zur Bahnlinie hin, ist ein Parkdeck geplant. Dessen Ausrichtung zu den Bahngleisen hat das Ziel das hohe Lärmaufkommen abzuschirmen. Erschlossen werden die Parkplätze über eine Zufahrt von der Freiheitstraße. In den oberen Etagen befinden sich die restlichen 114 Boardingzimmer, sowie großzügige Terrassenflächen. Die Gebäudefläche des EG ist größer als die der Obergeschosse, ihr Dach bildet zur Hofseite eine große Terrasse aus. Diese kann als Dachgarten für Veranstaltungen oder zur Erholung und dem Networken dienen. Die Boardingzimmer orientieren sich in den Seitenflügeln zum ruhigen Innenhof, weg von den Bahngleisen bzw. vom Umspannwerk, die Zimmer des Mittelgebäudes liegen nach Süden. Geschlossene Laubengänge im Ost- und Westflügel dienen als zusätzliche Lärmpuffer.

Die Häuser selbst fungieren als Wärmefallen und sind Energieautark geplant. Der Fassadenbau aus Holz und CO2 neutrale Materialien regulieren die Feuchtigkeit und bilden die Basis für ein gesundes Raumklima – die Gebäude atmen. Ein abgestimmtes Belüftungssystem steuert die Luftzirkulation. Die Ferienhäuser sind einer, in Strandnähe mitten im Wald gelegenen, Ferienanlage angeschlossen – Ideal für einen Urlaub für die ganze Familie mitten in der Natur. Alle Häuser verfügen über nach Süden ausgerichtete langgezogene Dachflächen, die mit Photovoltaik Platten belegt sind und so den Sonnenschein optimal nutzen. Die zum Westen offen gestaltete Hausseite bringt Helligkeit und Wärme ins Haus. An den Wänden bieten klappbare Lamellen die Möglichkeit zur Verschattung. Die ungewöhnliche asymmetrische Bauweise prägt das markante Aussehen der Anlage. Die Häuser sind im Holzsystembau mit einem hohen Grad an Vorfertigung geplant. Diese kinderfreundliche Siedlung verfügt über verschieden große Objekte und Varianten. Sie kann mit den unterschiedlichen Typen zum Beispiel: mit Doppelhäusern für Mehrfamilien oder den kleineren 78m2 großen Modellen oder den Bungalows (109 m²), erweitert werden. Die familiengerechten zweistöckigen Holzhäuser sind insgesamt 121 m² groß und mit sechs Personen maximal belegt. Vorgelagert liegt bei allen Modellen eine großzügige Terrasse. Offene Wohnräume mit integrierter Küche und hohen Lufträumen geben ein angenehmes Raumgefühl. Die Wohnungen sind mit einer Sauna und einem Kamin geplant und verstärken Wohlbefinden und Erholung. Natürlich sind die Ferienhäuser auch im Winter umweltfreundlich über die geothermische Anlage mit einer Kraft-Wärme-Kopplung beheizbar und die Photovoltaikanlage erzeugt den Betriebsstrom.

Diese Anlage präsentiert sich unter besonderer Berücksichtigung der Nachhaltig zeitlos und trotzdem Modern.

 

Mit bis zu 2.000 Beschäftigten ist die Neptunwerft in Rostock schon vor dem Zweiten Weltkrieg eine Großwerft gewesen. 1989 hatte sie sogar 6.500 Mitarbeiter. Doch 1991 lief der letzte Neubau vom Stapel und der übrig gebliebene Reparaturbetrieb zog nach Warnemünde. Insgesamt hatte die 1850 von Albrecht Tischbein gegründete Werft etwa 1.800 Schiffe gebaut, war führend im Eisenschiffbau: So entstand hier 1851 mit dem „Erbgroßherzog Friedrich Franz“ der erste seetüchtige eiserne Schraubendampfer Deutschlands. Nach wechselnden Erfolgen mit verschiedenen Besitzern firmierte der Betrieb seit 1890 als Schiffswerft Neptun und begann eine lange Expansion. Übrig blieb das Ensemble einer Großwerft mit riesigen Hallen und einem gewaltigen Werftkran von 1976. Zur Warnow hin entstanden neue Wohnhäuser, andere Teile werden gewerblich genutzt. Das Stadtbild prägen als Einkaufszentrum genutzte Schiffbauhallen von 1901 (1950 verlängert) und 1951 (1981 um Sektionsmontage ergänzt). Westlich davon blieben die Schlosserei von 1890, die Mechanische Werkstatt von 1880 und eine Maschinenbauhalle (1910) stehen. Außerdem gehören ein Bunker von 1943 sowie das 1924 erbaute Verwaltungsgebäude dazu. Für das Gelände der stillgelegten Neptunwerft und den städtebaulich prominenten Hafenanlagen wurde und wird eine zeitgemäße Nachnutzung gesucht. Eine schwimmende Wohnanlage aus prototypischen Floating Houses wird seitens der Projektentwickler Büro13 vorgeschlagen. Die schimmernden Häuser bieten jeden Komfort eines Hauses auf festem Grund und Boden inmitten des Stadtgebiet von Rostock. Die Bewohner genießen das maritime Flair und den Blick auf das Wasser. Die Anlage kann beliebig mit anderen Modellen der floating architecture, wie einem Restaurant, einer Bar- kulturellen Einrichtungen erweitert werden, ohne diesen städtebaulichen Standard zu manifestieren.
Der Standort kann sich über die kommenden Dekaden dynamisch und flexibel entwickeln, die schwimmenden Architekturen geben genug Raum für die Bedürfnisse der kommenden Generationen.

Die Absicht des Projekts war es, an reinen und minimalen Formen in Weißtönen zu arbeiten, um einen Bezug zur aquatischen Tonalität herzustellen. Im Fokus stand auch eine offene Gestaltung der Modelle, um das besondere Wohnerlebnis auf dem Wasser zu verstärken.

Im Erdgeschoss liegt das Esszimmer mit einer integrierten Küche mit Blick auf die Wellen und direktem Zugang zur vorderen Terrasse. In der zweiten Etage befinden sich ein großzügiger Wohnraum sowie zwei Schlafzimmer.

Eine Außentreppe führt Backbord zur der 26 m² großen Dachterrasse, die die Bewohner begeistern wird.

Dieser Prototyp ist auch in einer kleineren einstöckigen Variante verfügbar.

Lage:
Die Erschließung erfolgt direkt vom öffentlichen Straßenraum, der Lindenallee, über eine auf dem Grundstück gelegenen Zufahrtsstraße. Über die Zufahrtsstraße bekommt man einen direkten Blick auf die Südfassade.
Im Norden grenzt ein Bahngelände an, weshalb die bahnzugewandte Seite zur Erschließung über einen Laubengang genutzt wird. Fahrradstellplätze befinden sich zum einen dezentral in den Außenanlagen mit Überdachung neben beiden Hauseingängen und zum anderen größtenteils in einem Abstellraum der Lindenallee 4b.
Für jede Wohneinheit ist außerdem ein Pkw-Stellplatz vorgesehen. 

Baukörper:
Die Errichtung von 2 Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 37 Wohneinheiten, ist ausschließlich für die Nutzung Wohnen vorgesehen. Der Entwurf orientiert sich in Kubatur und Nutzung an den Vorgaben aus dem festgesetzten Bebauungsplan.
Beide Baukörper leben vom Materialwechsel aus Klinkerriemchen und hellen Putzflächen. Gleichzeitig wird durch eine klare Struktur und wiederkehrende Materialien eine ruhige und homogene Atmosphäre, in Anlehnung zur idyllischen Waldumgebung, geschaffen. Die zurückgesetzten Balkone sind Bestandteil der Fassadenkonzeption und werden in der Südfassade als gestalterisches Mittel genutzt, um das Farbkonzept zu betonen. Die auf den Dächern installierten Photovoltaikanlagen sind durch die Attika und den seitlichen Abstand optisch abgeschirmt.

Wohnkonzept:
Die viergeschossigen Einzelgebäude beinhalten insgesamt 37 Wohnungen unterschiedlicher Größe und Ausstattung, welche gemeinsam über einen Laubengang erschlossen werden. Durch dieses Angebot an Gemeinschaftsfläche, kann eine Kommunikationsinsel für Bewohner entstehen. Die einzelnen Wohneinheiten sind nach Süden zur bahnabgewandten Seite ausgerichtet und verfügen alle über einen Freisitz in Form von einem Balkon oder einer ebenerdigen Terrasse.
Durch Einhaltung des Nullbarrierestandards der Außenanlagen in Verbindung mit den barrierefreien Wohnungen in den Erdgeschossen, wird selbstbestimmtes Wohnen generationsübergreifend ermöglicht.
Wenn die Bewohner dieses Potenzial annehmen, entsteht Nachbarschaft.

Fakten:
37 Wohneinheiten, 2 bis 4 Raum Wohnungen a 50 – 80 m² Wohnfläche, 37 PKW-Stellplätze und 80 Fahrradstellplätze also je WE ca. 2 Stellplätze

Visualisierungen (teilweise) : 3d Konzept Wismar

Der Pier 1 funktioniert gleichzeitig als Schiffsanleger und öffentlich begehbarer Aussichtspunkt. Oben befindet sich die über eine Rampe jederzeit begehbare Plattform, von der aus man den gesamten Historischen Hafen überblicken kann. Über die zweite Rampe gelangt man ins Innere des Anlegepiers.

Der Anleger bietet den Gästen des Hafens auf einer Grundfläche von 42 m² einen Aufenthaltsort und Warteraum. Er verfügt über Sitzgelegenheiten und einen Kiosktresen für den Fahrkartenverkauf.In der Fassade ist ein Leuchtkasten integriert, der für Merchandise und Informationsmaterial rund um Hafen und Verein genutzt werden kann. Außerdem bietet der Anleger einen besonderen Panoramablick, da er sich mitten auf dem Wasser befindet und rundum verglast ist.

Das gesamte Terminal ebenso wie die geräumige Toilette ist barrierefrei zugänglich, was unter allen Berliner Häfen eine alleinstehende Ausnahme wäre. Der Besuch von Veranstaltungen oder Ausstellungen auf den Vereinskähnen sowie das Mitfahren auf den Fahrgastschiffen ist somit allen Interessierten ausnahmslos ermöglicht.

Die Fahrgäste können die Boote kontrollierter betreten und verlassen ohne sich in die Quere zu kommen, da Ein- und Ausstieg getrennt voneinander stattfinden. Für den Bau des schwimmenden Anlegerterminals im „Historischen Hafen“ ist der Einsatz von Carbonbeton im Gieß- und Spritzverfahren angedacht. Dieser Schiffsanleger, mit der

Besonders im Bereich des konstruktiven Bauens im Wasser ist ein Einsatz von Carbonbewehrung statt Stahlbeton eine qualitätsverbessernde und gewichtsreduzierende Alternative, die zu Materialeinsparungen von schwimmenden Auftriebskörpern führt, und es möglich macht, dass der untere Bereich von schweren Strukturen zusätzlich mit Beton versehen werden kann. Hieraus resultiert das positive Ergebnis, dass der Massenschwerpunkt der schwimmenden Betonstrukturen mit Carbonbeton sehr weit nach unten verlagert werden kann. Ein tiefer Massenschwerpunkt bietet eine hohe Garantie für eine gute Schwimmstabilität.

Das Projekt wurde als zweiphasiger Masterplan entwickelt:

  • Bauabschnitt 1: Ein 4-geschossiger, hochmoderner Komplex für medizinische Fachbereiche und öffentliche Verwaltung (ca. 4.300 m² BGF).

  • Bauabschnitt 2: Integration eines Vollsortimenters (REWE) mit einer synergetisch genutzten, großflächigen Stellplatzanlage zur Optimierung der Flächeneffizienz.

Die Planung (Leistungsphasen 0 bis 5) erforderte eine präzise Moderation zwischen den Anforderungen öffentlicher Mieter und hochspezialisierter medizinischer Technik:

  • Anker-Mieter Behörden: Komplette Planung der Flächen für das Jobcenter der Agentur für Arbeit (ca. 950 m²) im 2. Obergeschoss, inklusive spezifischer Sicherheits- und Diskretionsanforderungen.

  • Medizinisches Cluster: Integration von Radiologie, Diabetologie, Kinderheilkunde und Gynäkologie. Die Planung berücksichtigte bereits in LP 5 die komplexen technischen Lasten und Installationswege für radiologische Großgeräte.

  • Öffentlicher Raum: Das Erdgeschoss wurde als „Gesundheits-Mall“ mit Apotheke, Sanitätshaus, Salzdom und Gastronomie konzipiert, um eine hohe Standortfrequenz zu generieren.

Dieses Projekt demonstriert unsere Fähigkeit, großmaßstäbliche Projektentwicklungen von der ersten Vision (LP 0) bis zur baureifen Ausführungsplanung (LP 5) zu steuern. Wir verstehen die spezifischen Anforderungen von Ankermietern wie dem Jobcenter oder System-Einzelhändlern (REWE) und integrieren diese in eine ästhetisch anspruchsvolle und wertstabile Architektur.

Entwicklungsansatz: Quartiers-Masterplan. Ganzheitliche Entwicklung eines hybriden Standorts am Mobilitätsknoten Bahnhof Erkner (Phasen 0–5)

Investitions-Logik: Risikominimierung durch Ankermieter. Die Planung integriert bereits in der Entwurfsphase systemrelevante Mieter wie das Jobcenter (Behörde) und REWE (Nahversorgung)

Planungsexzellenz: Technische Baureife (LP 5). Trotz Nicht-Umsetzung belegt das Projekt die Fähigkeit von Büro13, komplexe technische Anforderungen (Radiologie/Großgeräte) und behördliche Sicherheitsvorgaben ausführungsreif zu koordinieren

Flächeneffizienz: Hybride Flächennutzung. Die synergetische Verknüpfung von Stellplatzanlagen für den Einzelhandel (BA 2) und Büro-/Praxisflächen (BA 1) optimiert die Grundstücksausnutzung (GRZ/GFZ)

Kommunaler Impact: Revitalisierung von Brachflächen. Umwandlung bahnhofsnaher Flächen in ein lebendiges Dienstleistungszentrum zur Stärkung der regionalen Zentrenfunktion.

Das Umfeld ist geprägt von einer Mischung aus Wohnbauten und Grünflächen. Im Norden angrenzend befindet sich direkt ein Volkspark und Naturschutzgebiet, nach Westen liegen zwei kleine Seen.

Die vorgeschlagene Bebauung folgt einem einheitlichen Gestaltungskanon und bereichert das Umfeld architektonisch. Auf dem ersten und letzten Grundstück sieht der Entwurf jeweils einen viergeschossigen Kopfbau mit altengerechten Wohnungen vor. Städtebaulich rahmen diese Torhäuser die Gesamtanlage ein und bilden Auftakt und Ende der Wohnanlage. Entlang des halböffentlichen Grünzugs, der als Obsthain angelegt wird, werden neun zweigeschossige Gebäude in offener Bauweise auf real geteiltem Eigentum errichtet. Die einzelnen Baukörper können je nach Bedarf als Villa, Doppelhaus oder Generationshaus umgesetzt werden.

 

Architektur

In ihrer äußeren Gestalt sind die geplanten Häuser bewusst schlicht und geradlinig gehalten. Alle vier Ecken der Baukörper sind über beide Geschosse eingeschnitten, ergänzt wird die kubische Form durch Eckpfeiler, sowie Bügel auf Attikahöhe. In diesen Einschnitten sitzen die großen Haupt-Fensterflächen, dadurch wird der Innenraum vor direkten Einblicken von außen geschützt.
Die zurückhaltende Fassadengestaltung erlaubt eine flexible Inneraumaufteilung, so dass in der Kubatur entweder ein großes Einfamilienhaus von ca. 230 m² oder aber zwei Wohneinheiten von je 115 m² entstehen können. Letztere lassen sich sowohl als Doppelhaushälften, als auch als Etagenwohnungen übereinander, z.B. für Generationenwohnen verwirklichen.
In den Eckeinschnitten des Gebäudes liegen dann entweder Eingänge oder Terrassen, im Obergeschoss sind eingehängte Balkone möglich.

 

Bauweise und Energiekonzept

Angedacht ist ein umfassendes Energiekonzept für die gesamte Anlage. Alle Gebäude sollen im Passivhausstandard errichtet werden und folgen dem Prinzip des passiven Solargewinns mit einer Ausrichtung der großen verschattbaren Fensterflächen nach Süden und Westen, während die Fassaden nach Norden und Osten weitestgehend geschlossen und hochdämmend gestaltet werden. Geplant ist der Anschluss an das Fernwärmenetz mit einer zentralen Übergabestation. Ein weiterer Baustein des Energiekonzepts ist die optionale Nutzung der regenerativen Energien durch Photovoltaik- Anlagen (PV-Anlagen) auf den Dächern. Ziel ist es durch die Vernetzung und Zeitoptimierung der eigenen Verbraucher (eMobil, Waschmaschinen, …) die erzeugte Energie selbst zu nutzen und den überschüssigen Anteil erzeugter Energie vergütet in das Netz einzuspeisen. Als innovatives passives Energieeinsparungssystem soll eine solare Wandheizung in die Süd- und Westfassade aller Gebäudeteile integriert werden. Im Gegensatz zu konventionellen Dämmsystemen, die zwar die Wärme im Raum halten, aber auch den Wärmeeintrag der Sonnenstrahlung verhindern, öffnet die Wandheizung eine Einbahnstraße für Solarwärme. Dadurch dringen die Strahlen der Sonne bis auf die (massive) Wand. Dort werden sie über eine Absorberschicht in Wärme umgewandelt. Transmissionsenergiegewinne können durch die aktivierten Bauteile absorbiert werden und fließen in den Energiehaushalt des Systems ein. Der Bedarf an Heizenergie sinkt.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil des Energiekonzeptes ist die Integration einer zentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

 

Städtebau
Das Grundstück liegt sehr zentral in unmittelbarer Nähe des neuen Berliner Hauptbahnhofs in einer ruhigen, grünen Seitenstraße. Die direkt angrenzende Bebauung besteht in erster Linie aus Zeilenbauten der Nachkriegszeit. Der Entwurf nimmt diese Struktur auf, indem jeweils fünf Stadthäuser zu einem Baukörper zusammengefasst werden. Unterstützt wird dieses Erscheinungsbild dadurch, dass die Bauten mit ihren Rücksprüngen und den zwei unterschiedlichen durchlaufenden Fassadenmaterialien wie zwei längliche ineinandergesteckte Quader wirken.
Der alte Baumbestand zur Seydlitzstraße hin soll erhalten bleiben, daher liegen die Gebäude hier zurückgesetzt und die Bäume schützen die Privatsphäre der Gärten. Die Erschließung erfolgt durch kleine Privatstraßen, die quer von der Seydlitzstraße abzweigen.

Entwurf
Die Wohnebene hat eine größere Raumhöhe und wird durch die querliegende Treppe in Wohn- und Essbereich zoniert. Durch die erhöhte Lage im 1. OG bietet sie den Bewohnern eine geschützte Privatsphäre. In der Ebene darüber befinden sich die Schlafräume und ganz oben liegt das Studio. Die unterste Ebene, die bewusst eine geringere Raumhöhe hat, ist der Erschließung und Nebenräumen vorbehalten. Vor dem zurückspringenden Eingangsgeschoss entstehen überdachte Stellplätze für jeweils zwei Autos. Die Hausgärten auf der Rückseite sollen um einen Meter angehoben werden und so den Übergang von der Terrasse in den Garten verringern.

Das Gesundheitszentrum markiert als markanter Eckpunkt die Schnittstelle zwischen der Dallgower Straße und der Schwartzkopffstraße. Unmittelbar am Bahnhof Falkensee gelegen, fungiert das Objekt als hochfrequentierter Ankerpunkt. Die Architektur nutzt die prominente Lage durch eine differenzierte Höhenstaffelung: Ein 4-geschossiger Eckbau bildet den weithin sichtbaren Hochpunkt, flankiert von zwei 3-geschossigen Flügelbauten. Diese städtebauliche Geste schafft nicht nur Präsenz, sondern sichert durch die direkte ÖPNV-Anbindung eine optimale Erreichbarkeit für Patienten und Besucher aus der gesamten Region.

Das Projekt geht weit über die lokale Nahversorgung hinaus. Durch die Bündelung spezialisierter Fachbereiche ist ein medizinisches und soziales Zentrum mit überregionaler Bedeutung entstanden:

  • Klinische & Fachärztliche Exzellenz: Beherbergung einer psychiatrischen Tagesklinik (Havelland-Kliniken), eines großflächigen MVZ sowie radiologischer und orthopädischer Fachpraxen.

  • Kommunaler Anker: Integration zweier zentraler Ämter des Landkreises (Gesundheitsamt und Jugendamt/BSB), was die Relevanz des Standorts für die öffentliche Infrastruktur festigt.

  • Soziale Vernetzung: Präsenz von Sozialstationen und Diensten (u. a. Johanniter), ergänzt durch therapienahe Angebote wie einen Salzdom und Physiotherapie.

  • Nahversorgung: Das Erdgeschoss synergiert mit Apotheke, Sanitätshaus und Gastronomie als lebendige Schnittstelle zum Stadtraum.

Ein Kernmerkmal der Planung von Büro13 Architekten ist die zukunftsoffene Gebäudestruktur. Die klare Primärkonstruktion und die durchdachte Anordnung der technischen Infrastruktur erlauben eine maximale Flexibilität:

  • Bauliche Effizienz: Sämtliche Einheiten sind so konzipiert, dass Grundrisse ohne großen baulichen Aufwand an sich ändernde medizinische Standards oder neue Mieterstrukturen angepasst werden können.

  • Ressourcenschonung: Diese „Umnutzungsfähigkeit“ ist unser Verständnis von Nachhaltigkeit – das Gebäude altert nicht mit seiner ersten Nutzung, sondern bleibt über Jahrzehnte wertstabil und funktional relevant.

  • Barrierefreie Logistik: Drei Treppenhäuser (inkl. Sicherheitstreppenhaus) und zwei für den Krankentransport dimensionierte Aufzüge gewährleisten einen reibungslosen, barrierefreien Ablauf auch bei hoher Nutzerfrequenz.

Das Gesundheitszentrum Falkensee ist ein Beleg für unsere Fähigkeit, komplexe Interessen von Privatinvestoren, kommunalen Ämtern und Landesministerien in einer hochfunktionalen und wirtschaftlich erfolgreichen Architektur zu vereinen. Mit ca. 5.150 m² Bruttogrundfläche und einem Investitionsvolumen von ca. 5 Mio. Euro (LP 1–9) demonstrieren wir langjährige Erfahrung in der Realisierung großmaßstäblicher sozialer Infrastruktur.