Ein Haus mit Gemüsegarten am Naturschutzgebiet.
Dieses Einfamilienhaus verbindet modernes, großzügiges Wohnen mit naturnaher Lebensqualität und dem Wunsch nach Selbstversorgung. Auf rund 330 m² Wohn- und Nutzfläche entfaltet sich ein Raumkonzept, das konsequent auf das Leben einer Familie ausgerichtet ist. Der Mittelpunkt des Hauses liegt im offenen Wohn-, Ess- und Kochbereich des Erdgeschosses. Großzügige Verglasungen öffnen den Raum zur Terrasse und in den Garten, sodass Innen- und Außenraum besonders in den warmen Monaten ineinander übergehen. An einem lauen Sommernachmittag entsteht hier eine Atmosphäre, die Leichtigkeit und Freiheit vermittelt – offene Türen, warme Luft, Lichtspiele auf Holz und Putzflächen, Kinderstimmen im Garten und das Gefühl, jederzeit ins kühle Wasser springen zu können, auch wenn der eigentliche Luxus die Weite des eigenen Grundstücks ist. Die zentrale Halle mit Luftraum und Galerie verbindet die Ebenen visuell und schafft ein starkes räumliches Zentrum. Von hier aus sind alle Bereiche des Hauses spürbar miteinander verknüpft, ohne auf Rückzugsmöglichkeiten zu verzichten. Sitzstufen, Kamin und großzügige Wandflächen für mediale Nutzung unterstreichen den gemeinschaftlichen Charakter dieses Raumes. Gleichzeitig ermöglicht ein separates Arbeits- oder Gästezimmer im Erdgeschoss flexible Nutzungen – vom Homeoffice bis zum temporären Wohnen für Besuch oder Familienangehörige. Im Obergeschoss finden sich zwei helle Kinderzimmer, ein Elternschlafzimmer, ein Arbeitsbereich sowie ein großzügiges Familienbad. Die offene Galerie fungiert als zusätzlicher Spiel-, Lern- oder Lesebereich und stärkt das Gefühl von Offenheit und Zusammengehörigkeit. Klare Grundrissstrukturen und durchdachte Stauraumlösungen sorgen für Ordnung im lebendigen Familienalltag und unterstützen eine langfristige Nutzbarkeit des Hauses. Ein zentrales Thema des Entwurfs ist der Nutzgarten als selbstverständliche Erweiterung des Wohnraums. Direkt an die Küche angebunden liegen Kräuter- und Gemüsebeete, sodass die Wege vom Beet auf den Tisch kurz bleiben. Pflanzflächen für Obstspaliere begleiten die Terrasse und strukturieren den Außenraum gestalterisch wie funktional. Der Garten ist dabei nicht nur Kulisse, sondern aktiver Bestandteil des täglichen Lebens: Hier wachsen Kräuter für die Küche, Gemüse für die Familie und Obst entlang der Fassaden. Großzügige Rasenflächen bieten Raum für Spiel, Bewegung und Erholung. So entsteht ein Zuhause, das Nachhaltigkeit nicht nur technisch denkt, sondern im Alltag erlebbar macht. Die Architektur reagiert sensibel auf die Topografie des Grundstücks. Versetzte Ebenen und abgestufte Außenräume greifen das natürliche Gefälle auf und verankern das Gebäude selbstverständlich im Gelände. Die klare, kubische Formensprache wird durch Holz- und Natursteinakzente ergänzt und durch großzügige Fensteröffnungen gegliedert. Flachdächer und begrünte Flächen unterstreichen den nachhaltigen Anspruch und tragen zu einem angenehmen Mikroklima bei. Insgesamt steht das Haus für zeitgemäßes Familienwohnen mit hoher Aufenthaltsqualität – ein Ort, der Gemeinschaft ermöglicht, individuelle Rückzugsräume respektiert und den eigenen Gemüsegarten als integralen Bestandteil eines selbstbestimmten, naturnahen Lebens begreift.






